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Dr. med. Jens Würker

Facharzt für Dermatologie, Phlebologie und Allergologie

Praxis
Dr. med. Jens Würker

Rüngsdorfer Str. 26a
53173 Bonn

Tel.: 0228 / 33 11 03
Fax: 0228/ 36 832 01

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Phlebologie

Etwa jeder siebente erwachsene Bundesbürger hat eine behandlungsbedürftige Venenerkrankung. Etwa 50% bis 80% Prozent aller Erwachsenen haben eine Venenschwäche. Eine Praxisstudie konnte zeigen, daß jeder zweite Patient im Wartezimmer venenkrank ist, jeder zwanzigste jedoch nur aus diesem Grund den Arzt aufsucht.

Varicosis (Krampfadern)

Eine Krampfader ist eine stark erweiterte, in ihrer Funktion des Blutrücktransportes eingeschränkte Vene des oberflächlichen Venensystems. In der Regel sind für diese Veränderungen defekte Venenklappen verantwortlich. Die Bereitschaft zur Krampfaderbildung ist meist angeboren, die Anlage dazu ist erblich. Vererbt wird eine Venenwandschwäche verbunden mit dem Verlust von funktionstüchtigen Venenklappen. Die Venenklappen halten im Laufe der Zeit der Druckbelastung durch den Blutstrom nicht mehr Stand. Das Zurückfließen des Blutes gegen die Schwerkraft kann von defekten Klappen nicht mehr verhindert werden. Die Folge ist die Entstehung von erweiterten und geschlängelten Venen.

Folgen des Krampfaderleidens

Werden Krampfadern nicht rechtzeitig oder richtig behandelt, können zum teil schwerwiegende Folgen für den Patienten entstehen.
Durch den Blutstau in den Beinen kommt es zunächst zur Anschwellung der Beine. Im weiteren Verlauf entstehen juckende Stauungsekzeme, die von einer dunklen Hautpigmentierung begleitet werden. Die Haut verhärtet sich zunehmend und wird brüchig. Es entsteht ein offenes Bein, das sogenannte Ulcus cruris venosum.
Aus diesem Grund ist eine rechtzeitige Behandlung des Krampfaderleidens erforderlich.

Diagnostik

Mittels Doppler- und Duplexsonographie können zuverlässig Klappenschäden und Verschlüsse der oberflächlichen und tiefen Venen diagnostiziert werden. Diese beiden Methoden sind für den Patienten nicht belastend und zudem diagnostisch sehr aussagekräftig. Auch tiefe Beinvenenthrombosen können so festgestellt werden.

Therapie bei Krampfadern

Die Behandlung von kleinkalibrigen Krampfadern (sog. Besenreiser) erfolgt überwiegend aus ästhetischen Gründen mittels Sklerosierungstherapie (Verödungsbehandlung). Weiterentwickelte Verfahren ermöglichen auch eine Verödung größerer Gefäße. Bei der sog. Schaumsklerosierung werden Verödungsmittel mit Luft durchmischt. Der entstehende Schaum wird ultraschallkontrolliert in die Vene eingebracht.

Die Behandlung ausgeprägter Krampfaderleiden war jahrzehntelang alleinige Domäne der Chirurgie. Neben den bewährten operativen Techniken (sog. Venenstripping) stehen uns heute mit der Laser- und Radiowellentherapie moderne alternative Behandlungsalternativen zur Verfügung.

 

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